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Sondersituation erfordert Sonderorganisation (Task Force)

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Sondersituation erfordert Sonderorganisation (Task Force)

Auch wenn staatliche Maßnahmen wie z.B. Lockerungen der Kurzarbeiterregelung, Förderprogramme der KfW, Regionalförderprogramme der Länder, Rettungsschirme für Schlüsselunternehmen, Aufschub von Steuerzahlungen und andere liquiditätssichernde Bereiche angegangen worden sind, so sehen Experten die aktuelle Situation als Katalysator für Insolvenzen (Lucas Flöther). Die gegenwärtigen teilweise massiven Geschäftsstörungen wirken sich unmittelbar auf die Liquidität aus. Die Regelungen des Insolvenzrechts zur Zahlungsunfähigkeit werden zwar befristet bis zum 30.09.2020 gelockert. Corona ist dennoch keine Ausrede, sich in insolvenzrechtlich gefährliches Terrain zu begeben. Zudem werden auch Rettungsfinanzierungen wie bisher banküblich geprüft und sofortige Auszahlungen somit keine Selbstverständlichkeit.

Insbesondere schon vorher gefährdete Unternehmen sind nun besonders betroffen. Dieses umso mehr in Branchen wie Tourismus, Transport, Automotive, Mode- oder Elektrohandel. Aber auch Spezialbranchen wie z.B. der Messebau sind erheblich betroffen. Ebenso können sich projektorientierte Branchen wie internationale Maschinen- und Anlagenbauer diesem Thema bei fehlenden Abnahmen/Inbetriebnahmen aufgrund Reiseeinschränkungen bzw. fehlender Logistik und damit verbundenen Ausbleiben von Zahlungen nicht verwehren.

Angesichts fehlender Notfallpläne und der damit verbundenen konkreten Gefahr einer unkontrollierbaren Entwicklung bis hin zu einer Insolvenz bietet sich bei fehlenden eigenen Kapazitäten und Know-how eine zeitlich befristete Sonderorganisation (Task-Force) gemeinsam mit externen Experten an. Diese unterstützt das Management je nach Bedarf beratend oder operativ und beschäftigt sich insbesondere mit folgenden Kernthemen:

Operations

  • Management wegfallende Abnehmer bzw. nicht eingehaltene Kundenverträge
  • Minimierung der Störungen von Lieferketten
  • Anpassung Sourcing an veränderte Produktionsleistung
  • ...

Organisation:

  • Kurzfristige Anpassung Produktions- und Arbeitszeitplanung
  • Verfügbarkeiten von Mitarbeitern im Betrieb und im Home Office
  • Maßnahmen Tochtergesellschaften In- und Ausland (finanziell und operativ)
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Operations:

  • Management wegfallende Abnehmer bzw. nicht eingehaltene Kundenverträge
  • Minimierung der Störungen von Lieferketten
  • Anpassung Sourcing an veränderte Produktionsleistung
  • ...

Liquidität:

  • Szenarien der Cash-Entwicklung der nächsten Wochen und Monaten
  • Drohende Insolvenzgefahr (Zahlungsunfähigkeit) und Lösungen zur Abwendung
  • Straffstes Cash Management
  • Zusätzliche externer Finanzmittel / Fördermittel
  • ...

Task-Force COVID-19:

  • Projektbüro/Sonderbeauftragter für kurzfristige Maßnahmen aufsetzen
  • Ansprechpartner für Mitarbeiter sicherstellen
  • Ehrliche und zeitnahe Kommunikation
  • ...

Vor dem Hintergrund, dass notwendige Maßnahmen sehr kurzfristig abgestimmt und umgesetzt werden müssen, ist die Einbindung wesentlicher Stakeholder umso erforderlicher. Insbesondere Gesellschafter (Finanzierung, operative Unterstützung), Betriebsräte (Arbeitszeiten, Kapazitäten) und wesentliche Finanzierer (Liquidität) sind hier zu berücksichtigen.

MT Management und MatrixPartner unterstützen mit ihren Beratern in den o.a. zeitlich befristeten Sonderorganisationen. Bei größeren mittelständischen Unternehmen sind wir in der Lage, auch kurzfristig eine komplette Projekt-Task Force mit einem erfahrenen CRO (Chief-Restructuring-Officer) bereit zu stellen.

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Ein Beitrag von Jan Clasen (MT GmbH)